Krise oder Chance

 „Krise als Chance verstehen!“

Gerät ein Familienunternehmen in eine wirtschaftliche Krise, praktizieren viele Unternehmenslenker das Prinzip „Es wird schon irgendwie gut gehen“ und verpassen durch ihr Zögern die Chance zur erfolgreichen Krisenbewältigung. Leider schieben viele Mittelstandsunternehmer das Problem einer Unternehmenskrise zu lang hinaus und suchen viel zu spät externen Rat. Unternehmer, die gestärkt aus einer Krise hervorgegangen sind, haben hingegen die Krise als Chance für die erfolgreiche Weiterentwicklung ihres Unternehmens verstanden und gehandelt.

Ihr Umsatz stagniert, Bestände bauen sich auf, Lieferanten werden unruhig und die Bank sitzt Ihnen im Nacken? Spätestens jetzt ist der Zeitpunkt gekommen zu handeln.

Krisenverlauf

Eine Krise ist selten ein plötzliches Ereignis. Diese hat einen Werdegang und ist häufig nicht auf Anhieb zu erkennen. Abhängig von der spezifischen Situation des Unternehmens entwickelt sich eine Krise mal schneller, mal langsamer. Je früher gehandelt wird, desto größer ist die Chance, mit überschaubaren Maßnahmen wesentliche Probleme zu lösen.

Eine Unternehmenskrise verläuft prinzipiell in vier Phasen:

 

  1. Strategiekrise: Die Strategie des Unternehmens passt nicht mehr.
  2. Erfolgskrise: Die Ergebnissituation verschlechtert sich zunehmend.
  3. Liquiditätskrise: Die liquiden Mittel schrumpfen, es droht Zahlungsunfähigkeit.
  4. Insolvenzreife: Das Unternehmen muss Insolvenz anmelden.

 

Der Krisenverlauf ist dadurch geprägt, dass mit fortschreitender Krise die Ausprägung der Krisensymptome zunimmt. Gleichzeitig nehmen Handlungsdruck zu und Handlungsoptionen ab. Dies hat zur Folge, dass in der frühen Krise noch langfristig wirkende Maßnahmen angemessen sind, während in der späten Phase aufgrund der Dringlichkeit kurzfristig wirkende Maßnahmen unabdingbar sind. Sofern den Fehlentwicklungen nicht wirksam entgegengewirkt wird, kommt es schlimmstenfalls zur Insolvenz.

Wege aus der Krise

Eine akute Krise stellt eine erhebliche Belastung für Familienunternehmen und Unternehmer dar. Da der Unternehmer in der Regel mit seinem Privatvermögen haftet, verliert dieser beim Scheitern der Bemühungen eventuell sein gesamtes Vermögen. Das erfolgreiche Steuern eines Unternehmens durch den Sturm einer Krise ist sehr anspruchsvoll. Schnelles und zielgerichtetes Handeln ist gefordert. Neben dem Tagesgeschäft müssen zahlreiche Sonderaufgaben bewältigt werden, die eine hohe Aufmerksamkeit der Führungsmannschaft erfordern. Häufig zeigt sich in der Praxis, dass die Geschäftsführung ohne Unterstützung eines krisenerfahrenen Experten dies nicht leisten kann.

Hier hat sich der Einsatz eines kompetenten Interim Managers bewährt, der die Geschäftsführung bei der Krisenbewältigung umfassend unterstützt und dieser den Rücken für die operativen Themen freihält. Er fungiert als Lotse in der Krise und stellt sicher, dass alle notwendigen Maßnahmen schnell und wirksam implementiert werden. Um möglichst viele Handlungsoptionen zu haben, ist es wichtig, dass der Interim Manager frühzeitig, d. h. bereits in der Strategie- oder Ergebniskrise, eingebunden wird. Auf diese Weise kann er Maßnahmen noch ohne Druck einer Liquiditätskrise oder möglichen Insolvenzreife in die Wege leiten. So bringt er das Unternehmen wieder auf Kurs.

Ganz klar, hier wird spezielles Know-how und umfangreiche Erfahrung im Bereich Restrukturierung und Sanierung verlangt. Sie können darauf zurückgreifen und somit die Chancen erhöhen, Ihr Unternehmen erfolgreich auszurichten. Die Zeit des Zögerns sollte vorbei sein!